

23. Januar 20123:30 Min.
Bayer stärkt den Standort Leverkusen
Rund 35 Mio. Euro investiert Bayer in den Bau einer Produktionsanlage für Lackrohstoffe in Leverkusen. Die dort produzierten Rohstoffe werden unter anderem für hochwertige Automobil- und Industrielacke eingesetzt. Die Anlage verbessert die Wettbewerbsfähigkeit am Standort Leverkusen.
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Baubeginn einer neuen Mehrzweck-Produktionsanlage für Lackrohstoffe am Standort Leverkusen. Der Bayer-Vorstandsvorsitzende Dr. Marijn Dekkers besichtigte - unter anderem mit dem Vorstandsvorsitzenden von Bayer MaterialScience, Patrick Thomas, BMS-Geschäftsbereichsleiter Daniel Meyer und dem Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Thomas de Win - die Baustelle im Chempark. Rund 35 Millionen Euro investiert das Unternehmen hier in die Erweiterung der Kapazitäten für die Herstellung von Vor-Produkten für hochwertige Polyurethan-Lacke. Diese Produkte werden vor allem für hochwertige und umweltverträgliche Lacke in der Automobil- und Möbelindustrie, in Industrielacken, Textilbeschichtungen und Klebstoffen eingesetzt.
Bei der Auftaktveranstaltung zum Baubeginn mit Gästen und Medienvertretern hatte der Vorstandsvorsitzende des Konzerns zuvor in seinem Grußwort die Bedeutung dieser Investition als Bekenntnis zum Standort Deutschland unterstrichen.
Dr. Marijn Dekkers, Vorstandvorsitzender Bayer AG: "Die neue Anlage hier in Leverkusen ist nur ein Element in den Investitionsplanungen im Teilkonzern Bayer MaterialScience in Deutschland. Danach wollen wir allein bei Material Science in den kommenden drei Jahren mindestens 700 Millionen Euro in Sachanlagen hier in Deutschland investieren. Ich denke, das spricht für sich."
Thomas de Win, Bayer-Gesamtbetriebsratsvorsitzender, begrüßte die zukunftsweisende Investition in Leverkusen und forderte Öffentlichkeit und Politik auf, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen zur Sicherung von Arbeitsplätzen und der Attraktivität des Industriestandortes Deutschland.
Thomas de Win, Vorsitzender Gesamtbetriebsrat, Bayer AG: "Wenn Vertreter aller Parteien die Wirtschaft zur Sicherung und Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen aufrufen, dann ist das richtig. Im Gegenzug können wir von der Politik erwarten, dass sie die erforderlichen Rahmenbedingungen schafft, um Planungssicherheit für Unternehmen zu sichern."
Daniel Meyer, Leiter des Bereichs Lacke, Klebstoffe und Spezialitäten bei Bayer MaterialScience, bezeichnete die neue Anlage als „echtes Schmuckstück“ und Vorzeigeobjekt für effiziente und nachhaltige Prozesstechnologie.
"Als Rohmaterialhersteller unserer Dimension ist es das A und O, in Sachen Prozesstechnologie die Nase vorn zu haben und um die Ecke zu denken. Synergie-Potentiale zu nutzen. Schlicht und ergreifend: immer besser zu werden. Genau dafür ist unsere Mehrzweckanlage ein perfektes Beispiel. Sie ist eine perfekte Symbiose aus bereits bestehenden und neuen Anlagenteilen. Hier haben unsere Ingenieure und Anlagenbauer wirklich gezeigt, wie man im Sinne der Effizienz Synergien nutzen kann."
Die neue Mehrzweck-Anlage wird in die bestehende Produktion am Standort Leverkusen integriert. Sie ermöglicht eine effiziente Herstellung der Polyurethan-Lackrohstoffe HDI und IPDI mit modernen und nachhaltigen Technologien, um Spitzen am Markt auszugleichen und bei steigender Nachfrage noch flexibler und schneller auf Kundenwünsche reagieren zu können. Für den HDI und IPDI-Markt in Europa erwartet Bayer in den kommenden Jahren ein Wachstum von drei bis fünf Prozent. Die Inbetriebnahme der neuen Mehrzweck-Produktionsanlage im Chempark Leverkusen ist bereits für den Herbst 2013 geplant.
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